Kroatienfahrt 16.5.16 – 21.5.2016

Posted on Samstag 18 Juni 2016

Tag1:
Wir wollten eigentlich in die Slowakei fahren und hatten ein Ferienhaus gebucht aber der Wetterbericht war so katastrophal, dass wir nach Senj in Kroatien umbuchten. Robert, Joachim und Martin fuhren mit Hänger am Samstag bei Dauerregen los. Rudi, Toni und ich fahren erst nach der Wetterbesserung am Montag los. Wir haben von Anfang an die Regenklamotten an, aber der Wetterbericht sagt Besserung voraus und so ist es auch. Nach Mittag können wir die Sachen wieder ausziehen und die Sonne genießen. Unsere Strecke führt über die Autobahn bis Klagenfurt, dann über den Loibelpass, dann auf kleinen Straßen durch Slowenien und Kroatien bis zum Zielort. Hier werden wir von Robert mit dem Auto abgeholt und zum Ferienhaus begleitet. Das Haus, eigentlich 2 Häuser nebeneinander, liegen in der oberen Etage von Senj mit steiler Auffahrt und schönem Blick aufs Meer. Jeder bekommt ein Zimmer für sich alleine. Robert hat ein Menue gekocht: Truthahnschenkel auf dem Backblech mit Kartoffeln in der Soße und gemischtem Salat.
Tageskilometer: 581,5 km

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Tag 2:
Heute ist unser Ruhetag. Schönes Wetter, wir fahren über die eindrucksvolle Brücke auf die Insel Krk. Die Maut beträgt 5,00 € und man bekommt 16 Kn zurück. In Punat machen wir eine Pause in einer Pizzeria am Hafen. In Baska fährt keine Fähre mehr ab, wir fahren zurück nach Vrbnick und machen im Kirchgarten Mittagspause. In Valbiska ist der Fährhafen der Insel, aber für uns passt die Ablegezeit nicht. Wir fahren wieder über die Brücke (mautfrei) zurück zum Ferienhaus und haben einen schönen Grillabend.
Tageskilometer: 224 km

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Tag 3:
Unsere Nord-Ost-Runde zur Dobra
Wir fahren auf der Küstenstraße nach Norden, Sonne, kein Verkehr, Aussicht über die Bucht auf die Insel Krk. Robert fährt nach Navi die geplante Runde falsch an und wir kommen am Endpunkt in Ogulin an. Aber kein Problem, dann fahren wir eben in die andere Richtung. Zuvor kaufen wir in einem Supermarkt noch Proviant, den wir am 10 km entfernten See verzehren. Rudi übernimmt nun die Führung und sein Navi führt uns über kleinste und ich meine wirklich kleinste Straßen die Dobra aufwärts bis Vucinici. Es wechseln die beiden öfter die Führung und zum Schluß gibt Robert die „schnelle Route“ zurück ins Navi ein. Um 17:25 Uhr sind wir zurück. Nun ist action angesagt: Robert und Martin gehen einkaufen: 2 kg Chibab chi chi und 1 kg Halsgrat, Rudi heizt den Grill an, Joachim macht eine Riesenportion gemischten Salat, ich koche 1 kg Kartoffel für den Kartoffelsalat, Toni deckt den Tisch und sorgt für Getränke. Um 19:00 Uhr ist alles fertig, wir schlemmen auf der Terrasse.
Tageskilometer: 296 km


Tag4:
Fahrt nach Zadar
In der Frühe, checken wir im Internet wann die Fähre Prizna – Zigljen geht: Ablegen um 11:15 Uhr. Nun pressiert’s. Tanken und ab auf die Küstenstraße Richtung Süden. Wir kommen gut voran und sind eine dreiviertel Stunde vor der Abfahrtszeit am Anleger. Die Fähre ist nur zu einem Drittel gefüllt und wir fahren als Letzte vom Schiff und haben nun die ganze Kolonne vor uns. Aber irgendwann hat sie sich aufgelöst und wir fahren bei bedecktem Himmel nach Zadar. 15 km vorher am Sandstrand (dem einzigen weit und breit) machen wir Mittag. In Zadar schauen wir uns die Altstadt an und trinken Cappuccino in einem Straßenkaffee. Auf der Rückfahrt beginnt es heftig zu regnen, wir müssen in die Regenkombi.  Eine gute Entscheidung, es schüttet über die nächsten 40 km.  Dann passiert, was sich kein Moppedfahrer wünscht. Rudi legt seine Maschine wegen Schottersteinen auf der Straße im Kiesbett ab. Ihm ist nichts passiert, aber an seiner Maschine hat der Deckel der Lichtmaschine ein Loch, die Lichtmaschine ist sichtbar und etwas Öl tritt aus. Nach einer Beratung: Rudi lässt seine Maschine stehen, fährt mit uns zum Haus zurück und wir holen dann mit dem Hänger die Maschine heim. Um 22:00 Uhr sitzen wir wieder alle zusammen am Tisch und essen Spaghetti mit Fleischsoße und sind froh, dass die Sache so gut ausgegangen ist.

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Tag 5:
Um es kurz zu machen, Rudi kauft frisches Motoröl, Metallkitt, Entfetter und Schleifpapier und nachmittags sind das Loch und die diversen Risse zugespachtelt, das Öl aufgefüllt und wir machen eine Probefahrt zwischen den Regenschauern. Alles ist dicht und ok. Der Heimfahrt steht nichts mehr im Wege.

Tageskilometer 50 km

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Tag 6:
Heimfahrt:
Bei bestem Wetter fahren wir 3 mit dem Motorrad etwa die gleiche Strecke wieder zurück, kürzen nur am Anfang mit der Fahrt auf der Küstenstraße ab. In Slowenien dafür noch eine Einlage über 2 zusätzliche Bergstrecken, die wir bei der Hinfahrt ausgelassen haben. Robert, Joachim und Martin wickeln noch die Hausrückgabe ab und fahren dann mit dem VW-Bus und den Motorrädern auf dem Hänger auch zurück.

Tageskilometer: 589 km

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Zusammenfassung:
Eine gute Entscheidung nach Kroatien umzubuchen und als Motorradfahrer später anzureisen (580 km im Regen sind kein Vergnügen). Unsere Gemeinschafft hat wieder ausgezeichnet funktioniert und auch das Problem Lichtmaschinendeckel wurde bravourös gelöst. Es ist ein großer Vorteil ein Versorgungsfahrzeug mit Motorradanhänger und Martin als nettem Fahrer dabei zu haben. Allen hat es sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächste Reise.

1 Kommentar for 'Kroatienfahrt 16.5.16 – 21.5.2016'

  1.  
    Rudi
    25. November 2016 | 18:50
     

    Hans, wieder mal ein sehr schöner Bericht über unsere Tour. Wünsche dir noch lange gute Gesundheit und weiter so!
    Gruß
    Rudi

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